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Die Natur ist unser wichtigster Inspirations- und Erlebnisraum – und gleichzeitig unsere gemeinsame Verantwortung. Als Outdoor- und Sportswear Marken setzen Maier Sports und Gonso sich dafür ein, ihre Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen und eine Grundlage für deren Reduktion zu schaffen. Ein zentraler Baustein dabei ist die systematische Auseinandersetzung mit unseren Treibhausgasemissionen.

Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde bereits zum zweiten Mal ein Corporate Carbon Footprint (CCF) für die Maier Sports GmbH berechnet – mit der externen Unterstützung von ClimatePartner. Die Bilanzierung erfolgte auf Basis des international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) – dem weltweit etablierten Standard zur Erfassung und Bewertung von Treibhausgasemissionen auf Unternehmensebene. Berücksichtigt wurden alle relevanten Emissionsquellen innerhalb der definierten Systemgrenzen. Durch die wiederholte Erhebung schaffen wir Vergleichbarkeit über die Zeit und eine belastbare Datengrundlage für die Weiterentwicklung unseres Klimamanagements.

Was ist ein Carbon Footprint?

Der CO₂-Fußabdruck wird in einer entsprechenden Bilanz erfasst, welche den Gesamtbetrag der Kohlenstoffdioxid-Emissionen eines Unternehmens aufzeigt. Diese Emissionen entstehen innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch die direkten und indirekten Aktivitäten des Unternehmens sowie in allen Produktlebensphasen. Der Begriff Emissionen bezieht sich dabei auf die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid (CO₂) und anderen Treibhausgasen in die Atmosphäre. Dieser Ausstoß von Emissionen sollte verringert werden, weil diese zum Klimawandel beitragen.

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Unsere Emissionen im Überblick

Emissionen der Marken Maier Sports und Gonso

Um ein möglichst klares Bild unserer Klimawirkung zu erhalten, erfassen wir unsere Treibhausgasemissionen systematisch über alle relevanten Unternehmensbereiche hinweg. Der Corporate Carbon Footprint zeigt, wie sich die Emissionen entlang unserer Geschäftsaktivitäten verteilen und wo die wesentlichen Emissionsquellen liegen. Im Geschäftsjahr 2024/25 beliefen sich die gesamten Treibhausgasemissionen der Maier Sports GmbH auf: 5.741,36 Tonnen CO₂ Äquivalente Die Darstellung macht deutlich, wie sich diese Emissionen auf die drei sogenannten Scopes verteilen.

Wie für die Textil- und Bekleidungsbranche typisch, entsteht der überwiegende Anteil der Emissionen in Scope 3 – etwa bei Materialien, Transporten und weiteren Prozessen außerhalb des direkten Unternehmensbetriebs. Die transparente Darstellung dieser Zusammenhänge ist für uns ein wichtiger Schritt, um Emissionstreiber besser zu verstehen und Entwicklungen künftig nachvollziehbar zu machen. 

Transparenz als Grundlage

Die erneute Erhebung unseres Corporate Carbon Footprints ist für Maier Sports und Gonso ein wichtiger Schritt, um unsere Klimawirkung besser zu verstehen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für weitere Maßnahmen zu schaffen. Auf dieser Basis gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse über Emissionsschwerpunkte entlang unserer Geschäftsaktivitäten. Aktuell liegt unser Fokus darauf, die Datengrundlage weiter zu festigen und die Ergebnisse der nächsten Erhebung abzuwarten. Darauf aufbauend werden wir bewerten, welche nächsten Schritte sinnvoll und wirksam sind. Dabei ist uns eine klare, ehrliche und verständliche Kommunikation besonders wichtig. Wir zeigen transparent, wo wir heute stehen.

Herausforderungen bei der Erstellung des Carbon Footprints

Die größte Schwierigkeit bei der Erhebung des Carbon Footprints ist für uns die Verfügbarkeit der Daten und deren Qualität. Die Erhebung stellt an die unterschiedlichen Abteilungen im Unternehmen neue Anforderungen, für die wir individuelle Lösungen gesucht und gefunden haben. So haben wir während der Datenerhebung bereits die größten Lücken identifiziert und parallel die Weichen dafür gestellt, dass die nächste Erhebung einfacher, schneller und effizienter wird.

Wieso stellen wir keinen Vergleich zwischen dem ersten und zweiten Erhebungszeitraum auf?

Wir haben mehrere Änderungen in den betrachteten Daten vorgenommen, weshalb ein Vergleich der zwei Erhebungszeiträume nicht möglich ist. 

So haben wir einerseits nach der ersten Erhebungsperiode (Kalenderjahr 2023) den Betrachtungszeitraum vom Kalenderjahr auf das Geschäftsjahr abgeändert. Dies liegt an zukünftigen Berichtspflichten im Rahmen der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), welche alle Kennzahlen pro Geschäftsjahr betrachtet. Deshalb bezieht sich unsere zweite Datenerhebung nun auf das Geschäftsjahr 2024 / 2025.

Andererseits haben wir unseren Betrachtungshorizont erweitert. In der ersten Erhebung haben wir lediglich die Emissionen aus dem Betrieb betrachtet haben, wie den Energieverbrauch in den Gebäuden, Geschäftsreisen, Fuhrpark sowie den vor- und nachgelagerten Transport. In der zweiten Erhebung haben wir dann begonnen auch unsere Produkte und deren Einfluss auf die Emissionsberechnung zu bilanzieren. In diesem Bereich fallen die meisten Emissionen an.